Bayerischer Innenminister Beckstein ausgezeichnet Seit Jahren verleiht die ZO (Zionistische Organisation Deutschland) und die WZO (World Zionist Organisation in Jerusalem) mit dem „Jerusalem Award“ eine Auszeichnung mit der besondere Freunde des Staates Israel bzw. Förderer des zionistischen Gedankengutes geehrt werden sollen. In diesem Jahr ist der Preis an den Bayerischen Innenminister Dr. Günther Beckstein gegangen. Rund 500 interessierte Zuhörer, sowie eine starke Medienpräsenz waren bei schwülwarmen 30 Grad zur Preisverleihung in den völlig überfüllten Sophiensaal nach München gekommen die den Bayerischen Innenminister zu der Aussage veranlassten „heute sind sogar die Temperaturen „Israel-like“.Vor dem Sophiensaal demonstrierten einige Anhänger der NPD mit einem Demonstrations- plakat auf dem sie – in Abänderung bzw. Verdrehung der aktuellen Lage in Israel bzw. in den palästinensischen Gebieten – Israel des Terrors bezichtigten. In seiner Antrittsrede ging der Präsident der Zionistischen Organisation Deutschland, Dr. Robert Guttmann auf die aktuelle politische Lage nach den Verbalattacken des iranischen Präsidenten Achmadinedschad gegen den Staat Israel ein: „Wir werden und können nicht schweigen wenn Achmadinedschad die Opfer des Holocausts verhöhnt“ so Guttmann, der für den Bayrischen Innenminister viele lobende Worte fand: „Ich bewundere Ihr Engagement weil sie damit oft gegen den ‚Strom des Zeitgeistes“ schwimmen.“ Der Botschafter des Staates Israel Shimon Stein hob die Konsequenz des CSU Politikers hervor: „Wo immer sie können erheben sie ihre Stimme gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.“ Ein herzliches „Danke“ sprach der Diplomat aus, da er in Beckstein einen Menschen sehe, der „fest an der Seite Israels stehe.“ Auch die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch fand lobende Worte für den Bayerischen Innenminister, den sie „eine Symbolfigur für die Demokratie in Deutschland“ nannte und meinte: „ Ich kann mir keinen besseren Preisträger für den Preis aus der Stadt des Goldes vorstellen.“ Aus Jerusalem sprach Direktor Breckstein von der World Zionist Organisation von den zukünftigen Visionen, die er sich für Jerusalem wünsche: „Eine Stadt von der Liebe und Weisheit für die ganze Welt ausgehe und forderte die Zuhörer auf „Beten sie für Jerusalem!“ Beckstein bezeichnet Juden in Deutschland als „5. Stamm“ der Bayern In seiner Dankesrede ging der Bayerische Innenminister nach Überreichung eines goldenen Schofars auf die Situation der jüdischen Bürger in Deutschland ein. Lang anhaltenden Applaus erntete er, als er die Juden in Deutschland als „den 5. Stamm Bayerns“ bezeichnete,. Beckstein warnte vor einem erstarken von Rechtsextremismus, Antisemitismus und jeder Art von Fremdenfeindlichkeit: „Wehret den Anfängen“ so der Innenminister. Jeder müsse in unserem Land absolut sicher sein. In Anspielung auf die Diskussion vor der WM sagte er zu der Thematik der „No go areas“: „Es muß ‚no go areas’ geben – und zwar für gewaltbereite Extremisten in unserem Land“ so Beckstein der seine konsequenten Positionen klar aufzeigte: „ Lieber ein Hardliner für Recht und Ordnung als ein Weichei für Unordnung und Unrecht. Ich zeige Gesicht, wenn die Freiheit von Menschen bedroht ist“ so der engagierte Politiker. Das 2 Stunden Programm wurde durch verschiedene musikalische Einlagen junger Mitglieder der israelitischen Kultusgemeinde München abgerundet und ergänzt. Die „Ruzicka Brüder“ (3 Kinder bzw. Jugendliche) spielten gekonnt zu Dritt auf dem Klavier erhielten ebenso großen Beifall wie auch junge Mädchen, die durch Tanzeinlagen ihren Beitrag zum gelungenen Abend lieferten. Daneben war der Einblick in das Leben eines jungen Mädchens jüdischen Glaubens aus München sowie Beiträge aus der Geschichte Israels aus den letzten 58 Jahren ein wichtiger Beitrag des Abends der allen das Motto des Abends nochmals in Erinnerung rief „The dream that matters.“ © Andreas Wittenzellner > Photo Galerie
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