Zionismus

Bereits im Jahr 1890 prägte Nathan Birnbaum den Begriff des Zionismus. Unter den Zionismus versteht man eine politische Ideologie und die damit in Zusammenhang stehende Bewegung. In der modernen Politik des Zionismus geht es hauptsächlich um die Rechtfertigung, Errichtung und Bewahrung eines eigenen jüdischen Nationalstaates in Palästina.

Entstanden ist diese Form der Politik besonders durch den zunehmenden Antisemitismus gegenüber der jüdischen Gruppe. Eine wichtige Person des modernen Zionismus ist Theodor Herzl. Wie er auch so sehen sie den Zionismus als eine Form der Verwirklichung eines uralten Wunsches der Israeliten vom Zusammenleben in Einklang Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden im Gelobten Land. Die Idee hierbei ist die Entstehung einer eigenen jüdischen Nationalität, wie sie schon zu Zeiten um 1200 erstmals angestrebt wurde.

Theodor Herzl fasste die verschiedenen Richtungen im Kongress Zionismus zusammen. Immer mehr Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Zionismen treten allerdings auf. Die verschiedenen Strömungen beeinflussen prägen und beeinflussen daher bis heute die Politik in Israel.

Anfangs des 20. Jahrhunderts wanderten immer mehr jüdische Menschen aus und 1917 gab Großbritannien seine Zusage zur Unterstützung eines jüdischen Gemeinwesens. Darauf wurden an der 20 Jahre des 20. Jahrhunderts immer mehr jüdische Siedlungen durch Zionisten aufgebaut. Aber auch der Widerstand wuchs immer mehr an und so kam es zu einem arabisch – palästinensischen Widerstand in den Jahren 1936 bis 1939. So kam dann auch 1947 zu einer Teilung Palästinas in zwei Teile. Im Jahr 1948 wurde der Staat Israel gegründet und damit ein wichtiges Ziel des Zionismus erreicht. Aber immer wieder kommt es zu schweren Ausschreitungen zwischen den Anhängern und Gegner des Zionismus. Der Antizionismus ist dabei die stärkste Kraft, welche den Staat Israel ablehnt und bekämpft. Dabei geht es besonders um die Ansicht der Antizionisten, dass die Errichtung und Erweiterung des Staates Israel dem arabischen Volk Land wegnimmt. Hierbei wird besonders die berechtigte Existenz des Staates Israels angezweifelt, so bildet dieser Streit den Hauptteil des Nahostkonfliktes.

Großen politischen Zwist gab auch 1975 die Resolution 3379 der UN – Generalversammlung. Hier wurde der Zionismus als eine Form des Rassismus bezeichnet. Daraufhin wurde diese Resolution am 16. Dezember 1991 durch die Resolution 4686 zurückgenommen. Bis heute aber ist der Zionismus Zündstoff für jede Menge Konflikte und Ausschreitungen.

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